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Kautabak
Kautabak (Chewing Bags)
In den Skandinavischen Ländern hat Snus eine sehr lange
Tradition.
Die erste Sorte wurde von Jacob Fredrik Ljunglöf im Jahre
1822 auf den Markt gebracht. Das war die Sorte Ettan mit
einem unverfälschten nicht aufdringlichen
Tabakgeschmack.
Herstellung
Im Wesentlichen bestehen die Inhaltstoffe aus Tabak,
Wasser und Salz.
Man verwendet luftgetrocknete Tabake aus verschiedenen
Ländern um den Snus zu produzieren. Ab dem 19.
Jahrhundert wird der Snus nicht mehr fermentiert sondern
Wärme Behandelt, um den Nitrosamingehalt des Tabaks
gering zu halten.
Dann wird der Tabak gemahlen und mit Wasser
angereichert.
Nach der Behandlung kommen dann Geschmacksstoffe
und Salz hinzu (je nach Sorte).
Das Salz wird dazu vermengt, damit der PH-Wert aufrecht
gehalten wird, um die Resorption des Nikotins zu
begünstigen.
Anwendung
Die Verwendung der Beutel (Bag`s) ist ganz einfach. Es wird
ein Beutel unter die Oberlippe gelegt und dort verbleibt es
dann zwischen 15 – 45 Minuten um dann das Aroma und
Nikotin abzugeben.
Das Nikotin wird dann über die Mundschleimhäute
aufgenommen.
Unterschiede
Loser Tabak den man in einem Portionierer in den
Mundraum drückt.
und Bag`s: Die
Beutel die aus Zellulose und dem Tabakgemisch
bestehen und dann unter die Lippe gelegt werden.
Da wird im Format und in der Feuchte Unterschieden.
In dem Format Slim oder Original.
Bei den „Original“ sind auch die Beutel feucht.
Bei den „White“ ist der Beutel Trocken aber der Tabak nicht
und dadurch soll das durchsaften verhindert werden.
Bei den „White-dry" ist der Tabak und der Beutel trocken.
Daher kann man den länger im Mund behalten.
Gesundheitlich ist das zwar nicht gänzlich unbedenklich.
Aber zahlreiche Studien beweisen, dass diese Art von
Tabakkonsum weit weniger schädlich ist als zum Beispiel
jener von Zigaretten.
Snus in Europa Verboten!
In Europa ist der Handel seit 1992 mit Snus verboten.
Geregelt wird dies in der „Richtlinie zur Angleichung der
Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten
über die Herstellung, die Aufmachung und den Verkauf von
Tabakerzeugnissen (2001/37/EG )“.
Gesundheitsschutz soll dadurch gefördert werden.
Im restlichen Europa dagegen ist der Handel mit Snus
verboten. Geregelt wird dies in der „
Richtlinie
 zur
Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der
Mitgliedstaaten über die Herstellung, die Aufmachung und
den Verkauf von Tabakerzeugnissen (2001/37/EG )“. Ziel
dieser Richtlinie ist es, den Gesundheitsschutz zu fördern.
In Deutschland heißt es im
§ 11 des Tabakerzeugnis-
Gesetzes
 ausdrücklich. „Es ist verboten, Tabakerzeugnisse
zum oralen Gebrauch in den Verkehr zu bringen“
Aus rechtlichen/ gesetzlichen Gründen momentan nicht ein Produkt mehr ver- fügbar. (Chewing Bags)